Zum Hauptinhalt springen
Erzählt von
Armin Kyre
In Zusammenarbeit mit
Winzergenossenschaft Wolfenweiler

Der Werwolf im Weinkeller WG Wolfenweiler

Ein mystisches Wesen: halb Wolf, halb Mensch. Ein geheimnisvoller Trunk: halb Wein, halb Kräuter. Die Winzergenossenschaft Wolfenweiler trägt das Wappentier des Ortes seit den 90er Jahren markant auf den Etiketten. Kundenmanager Armin Kyre betreut den Kunden seit vielen Jahren. Der Graphikdesigner von Vollherbst erweckte 2019 den neuen „Werwolf Wermut“ zum Leben.
  • Papier
    Martele Blanc
  • Veredelung
    Relieflack und Heissfolienprägung Gold
  • Besonderheit
    360-Grad-Etikett
Marke

Der mit dem Wolf …trinkt

Heute ist das Herkunftsprinzip in der Weinbranche wieder topaktuell. Die Winzergenossenschaft Wolfenweiler hat das bereits in den 90er Jahren erkannt – und den Wolf aus dem Ortswappen der Gemeinde Schallstadt-Wolfenweiler als Markentier auf das Etikett gebracht. Die sogenannten „Leitwölfe“, alles Weine von typisch badischen Rebsorten, sind Herzstück und Klassiker der Marke. Rund 320 Winzerfamilien liefern Trauben ab. Im Jahr 2004 kam der Claim „Der mit dem Wolf“ hinzu, eine Idee des ehemaligen Chefs der Winzergenossenschaft Ernst Nickel, gemeinsam mit Seniorchef Dr. Franz-Josef Vollherbst sowie Armin Kyre. Die Idee entsprang eigentlich aus der Not: Hagel hatte fast 80 Prozent der Weinernte in Wolfenweiler zerstört. Trauben von anderen Orten mussten zugekauft werden, um die Kunden bedienen zu können. „Wolfenweiler“ durfte nun nicht mehr als Angabe auf das Etikett, aber sehr wohl der Claim „Der mit dem Wolf“. Der Erfolg des Filmes „Der mit dem Wolf tanzt“ mit Kevin Costner von 1990 tat sein Übriges. „Das Branding der WG ist überaus erfolgreich! Jeder kennt den Wolf und den Claim in Baden“, berichtet Armin Kyre stolz, als wäre er selbst Teil der WG.
„Wir drucken seit vielen Jahren bei Vollherbst, weil der gesamte Prozess stimmt. Ob Präsentationen, die Druckvorstufe, gesetzliches Weinwissen, das Finalisieren.“
Felix Vogelbacher
WG Wolfenweiler
Challenge

Ein Werwolf, der ins Rudel passt

Schon länger hatte der junge Kellermeister Felix Vogelbacher die Idee, einen Wermut Zu kreieren. Als Geschäftsführer Florian R. Joos, Anfang 30 und Geisenheim-Absolvent, im Februar 2019 hauptverantwortlich die Leitung übernahm, ließ er sich von der Experimentierfreude des Kellermeisters anstecken: „Mitten in der Gin-Welle hatten wir gemeinsam Lust darauf, einen Wermut auf den Markt zu bringen.“ Felix Vogelbacher entwickelte die Rezeptur: Weiße hauseigene Grundweine, unter anderem Müller-Thurgau, wurden mit Kräuterzusätzen – wie beispielsweise Zitrus und natürlich Wermut (artemisia absinthium) versetzt – und auf 17,5 % Alkohol aufgespritet. Der Schnaps wurde von den Winzern selbst gebrannt, ein badischer Klassiker, „der Obstler”. Die genaue Rezeptur bleibt Kellergeheimnis. Das Werwolf-Etikett sollte in das Rudel passen, aber sich dennoch davon abheben. Nicht nur bei Vollmond.

Mystisch und modern


Lösungsansatz

Mystisches und modernes Design – mit bereits etablierten Elementen

José Strubinger, ein Designer mit Wurzeln in Venezuela, übernahm den Auftrag – und pitchte innerhalb des Teams. „Es hat Spaß gemacht und wir kamen als Teamleistung schnell auf diesen Typus Wolf“. Der Wolf wirkt indianisch oder wie ein Maori. Sein Fell ist wie ein schmuckvolles Mandala. „Man kann sich in die Details verlieben“. „Dabei haben wir viel Luft gelassen, viel Weißraum, damit er wirken kann. Und wir haben dem Wolf die Augen geöffnet“. Die Augen wurden mit einem Goldton gedruckt. Die Nase und die dunklen Partien der Ohren wurden mit Relieflack verstärkt. Außerdem wurden die unteren Augenlider wie ein markanter Kayal-Strich betont. „Das ist eigentlich schon alles, aber es erzielt die gewünschte Wirkung.“ Ansonsten wurde das Etikett an das bestehende und vom Weintrinker gelernte Corporate Design angelehnt: „Wir benutzen auch hier das Papier Martele Blanc mit leicht gehämmerter Struktur, allerdings als Banderole. Das Etikett geht fast rund um die Flasche.“ Auch der Schriftzug wurde ganz klassisch mit goldener Prägefolien-Applikation umgesetzt und erinnert an die anderen Wolfs-Etiketten.
Personal Touch

Die fliegende Bar, eine Silbermedaille und ein Werwolf Rosé

Der weiße Werwolf-Wermut drehte im Frühling und Sommer 2019 seine Runden in Freiburg im Breisgau und überquerte auch die Alpen. Via „Flyingbar“. „Meine Freunde besitzen eine mobile Cocktailbar. Die Listung dort war ein grandioser Einstieg für unseren Wermut“, erzählt Florian R. Joos. Mit Soda und Basilikum wurde der Werwolf beispielsweise zum Cocktail „Grüner Werwolf“. Außerdem setzte unter anderem der Rewe-Markt auf der Kaiser-Josef-Straße in Freiburg den Werwolf mit Basilikum und Zitronen cool in Szene. Auf Messen fand der Werwolf weitere Anhänger und ist mittlerweile auch in Concept-Stores oder Fachhandlungen im Ruhrgebiet gelistet. Bei „Meininger´s International Spirits Award“ 2020 gewann er eine Silbermedaille. Der Werwolf im Weinkeller WG Wolfenweiler Erzählt von Armin Kyre Leistungen Marke & Persönlichkeit Herausforderung Lösungsansatz Personal Touch Zusammenarbeit seit 1988 mit Winzergenossenschaft Wolfenweiler Ein mystisches Wesen: halb Wolf, halb Mensch. Ein geheimnisvoller Trunk: halb Wein, halb Kräuter. Die Winzergenossenschaft Wolfenweiler trägt das Wappentier des Ortes seit den 90er Jahren markant auf den Etiketten. Kundenmanager Armin Kyre betreut den Kunden seit vielen Jahren. Der Graphikdesigner von Vollherbst erweckte 2019 den neuen „Werwolf Wermut“ zum Leben. Step 01 Marke Der mit dem Wolf …trinkt Heute ist das Herkunftsprinzip in der Weinbranche wieder topaktuell. Die Winzergenossenschaft Wolfenweiler hat das bereits in den 90er Jahren erkannt – und den Wolf aus dem Ortswappen der Gemeinde Schallstadt-Wolfenweiler als Markentier auf das Etikett gebracht. Die sogenannten „Leitwölfe“, alles Weine von typisch badischen Rebsorten, sind Herzstück und Klassiker der Marke. Rund 320 Winzerfamilien liefern Trauben ab. Im Jahr 2004 kam der Claim „Der mit dem Wolf“ hinzu, eine Idee des ehemaligen Chefs der Winzergenossenschaft Ernst Nickel, gemeinsam mit Seniorchef Dr. Franz-Josef Vollherbst sowie Armin Kyre. Die Idee entsprang eigentlich aus der Not: Hagel hatte fast 80 Prozent der Weinernte in Wolfenweiler zerstört. Trauben von anderen Orten mussten zugekauft werden, um die Kunden bedienen zu können. „Wolfenweiler“ durfte nun nicht mehr als Angabe auf das Etikett, aber sehr wohl der Claim „Der mit dem Wolf“. Der Erfolg des Filmes „Der mit dem Wolf tanzt“ mit Kevin Costner von 1990 tat sein Übriges. „Das Branding der WG ist überaus erfolgreich! Jeder kennt den Wolf und den Claim in Baden“, berichtet Armin Kyre stolz, als wäre er selbst Teil der WG. Step 02 Challenge Ein Werwolf, der ins Rudel passt Schon länger hatte der junge Kellermeister Felix Vogelbacher die Idee, einen Wermut Zu kreieren. Als Geschäftsführer Florian R. Joos, Anfang 30 und Geisenheim-Absolvent, im Februar 2019 hauptverantwortlich die Leitung übernahm, ließ er sich von der Experimentierfreude des Kellermeisters anstecken: „Mitten in der Gin-Welle hatten wir gemeinsam Lust darauf, einen Wermut auf den Markt zu bringen.“ Felix Vogelbacher entwickelte die Rezeptur: Weiße hauseigene Grundweine, unter anderem Müller-Thurgau, wurden mit Kräuterzusätzen – wie beispielsweise Zitrus und natürlich Wermut (artemisia absinthium) versetzt – und auf 17,5 % Alkohol aufgespritet. Der Schnaps wurde von den Winzern selbst gebrannt, ein badischer Klassiker, „der Obstler”. Die genaue Rezeptur bleibt Kellergeheimnis. Das Werwolf-Etikett sollte in das Rudel passen, aber sich dennoch davon abheben. Nicht nur bei Vollmond. Wir drucken seit vielen Jahren bei Vollherbst, weil der gesamte Prozess stimmt. Ob Präsentationen, die Druckvorstufe, gesetzliches Weinwissen, das Finalisieren. Felix Vogelbacher WG Wolfenweiler Mystisch und modern Step 03 Lösungsansatz Mystisches und modernes Design – mit bereits etablierten Elementen José Strubinger, ein Designer mit Wurzeln in Venezuela, übernahm den Auftrag – und pitchte innerhalb des Teams. „Es hat Spaß gemacht und wir kamen als Teamleistung schnell auf diesen Typus Wolf“. Der Wolf wirkt indianisch oder wie ein Maori. Sein Fell ist wie ein schmuckvolles Mandala. „Man kann sich in die Details verlieben“. „Dabei haben wir viel Luft gelassen, viel Weißraum, damit er wirken kann. Und wir haben dem Wolf die Augen geöffnet“. Informationen zum Druck Papier: Martele Blanc Veredelungen: Relieflack und Heissfolienprägung Gold Besonderheit: 360° Etikett Die Augen wurden mit einem Goldton gedruckt. Die Nase und die dunklen Partien der Ohren wurden mit Relieflack verstärkt. Außerdem wurden die unteren Augenlider wie ein markanter Kayal-Strich betont. „Das ist eigentlich schon alles, aber es erzielt die gewünschte Wirkung.“ Ansonsten wurde das Etikett an das bestehende und vom Weintrinker gelernte Corporate Design angelehnt: „Wir benutzen auch hier das Papier Martele Blanc mit leicht gehämmerter Struktur, allerdings als Banderole. Das Etikett geht fast rund um die Flasche.“ Auch der Schriftzug wurde ganz klassisch mit goldener Prägefolien-Applikation umgesetzt und erinnert an die anderen Wolfs-Etiketten. Step 04 Personal Touch Die fliegende Bar, eine Silbermedaille und ein Werwolf Rosé Der weiße Werwolf-Wermut drehte im Frühling und Sommer 2019 seine Runden in Freiburg im Breisgau und überquerte auch die Alpen. Via „Flyingbar“. „Meine Freunde besitzen eine mobile Cocktailbar. Die Listung dort war ein grandioser Einstieg für unseren Wermut“, erzählt Florian R. Joos. Mit Soda und Basilikum wurde der Werwolf beispielsweise zum Cocktail „Grüner Werwolf“. Außerdem setzte unter anderem der Rewe-Markt auf der Kaiser-Josef-Straße in Freiburg den Werwolf mit Basilikum und Zitronen cool in Szene. Auf Messen fand der Werwolf weitere Anhänger und ist mittlerweile auch in Concept-Stores oder Fachhandlungen im Ruhrgebiet gelistet. Bei „Meininger´s International Spirits Award“ 2020 gewann er eine Silbermedaille. Und – der Werwolf bekam im Spätsommer einen Rosé-Kumpel. „Unser Kellermeister hat mit regionalen Erdbeeren und Schnaps einen eigenen Ansatz gemacht“, erzählt Florian R. Joos begeistert. Der fruchtige „Werwolf Rosé“ wurde auf dem Etikett mit einem rosa Splash gekennzeichnet und funkelt den Betrachter mit pinkfarbenen Augen an. Auch dieser etablierte sich erfolgreich neben dem weißen Werwolf. Florian R. Joos: „Wir drucken seit vielen Jahren bei Vollherbst und werden auch Kunden bleiben, weil der gesamte Prozess stimmt. Ob Präsentationen, die Druckvorstufe, gesetzliches Weinwissen, das Finalisieren. Im Haus ist Fachkompetenz. Aber das würde alles nichts helfen, wenn sie zu teuer wären. Das sind sie aber nicht! Auch wir als kleines-mittelständisches Unternehmen mit einer nicht allzu hohen Marge sind mit Preis-Leistung sehr zufrieden.“

Starten Sie Ihre Reise zum einzigartigen Etikett

Der Weg zu Ihrem Wunsch-Etikett ist bei uns in nur vier Schritten erledigt. Wählen Sie Ihre Branche aus, damit wir Ihre spezifischen Marktanforderungen verstehen. Im zweiten Schritt definieren Sie die gewünschten Veredelungen, die Ihr Produkt zum Blickfang machen sollen. Zum Abschluss benötigen wir lediglich Ihre Kontaktdaten für eine persönliche Beratung. So legen wir gemeinsam das Fundament für ein Ergebnis, das Ihre Marke fühlbar macht.

    Frage 01/04

    Weiter

    Weiter



    Vielen Dank für Ihre Anfrage!

    Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.