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Matthias Vollherbst

Technologie

craftLABEL Die Herkunft im Etikett

09. September 2025

Eine Entwicklung unseres Hauses: das craftLABEL! Wir arbeiten natürliche Materialien, Metallpartikel oder Aromen in das Etikett ein. Zum Beispiel Lössboden und Schiefer vom Weinberg, oder Gras vom Meisterschaftsspiel im Stadion, oder Sand oder Hanf. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So erzählt man heute Geschichten über die Herkunft: sichtbar, fühlbar und erlebbar! Und vor allem einzigartig und authentisch in einem hart umkämpften Markt.

Die Idee – Geschichte erlebbar machen

Weine, Destillate und Delikatessen von Familienbetrieben und innovativen Unternehmen sind keine Industrieware, sondern Handwerk mit Ursprung. Jeder Wein oder jeder Honig besitzt eine individuelle Geschichte. Wie aber macht man das auf dem Etikett deutlich? Wie zeigt man Authentizität und Ursprung? Vollherbst entwickelte eine besondere Art des Storytellings: das craftLABEL. Der englische Begriff „craft“ kann übersetzt werden mit „Handwerk“, der Begriff „label“ mit Etikett und Marke.

„Schade, dass man
einen Wein
nicht streicheln kann“

Kurt Tocholsky

Es geht um das Echte, das Tiefe, das Unverwechselbare. Der Kunde will spüren und erleben. Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky stellte einst bedauerlich fest: „Schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann“. Er kannte die craftLABEL von Vollherbst noch nicht.

Die Projekte – Das Terroir auf dem Etikett

Mittels eines besonderes Verfahrens arbeiten wir die gewünschten Materialen in das Etikett ein. Zum Beispiel Gesteinspartikel aus dem Weinberg, wie pulverisierter Löss- und Schieferboden. Der Boden ist mit das Wertvollste für den Winzer. Er prägt den Wein entscheidend. Der Weintrinker fühlt diese Gesteinspartikel nun zuhause auf dem craftLABEL. Es sind Details, die dem Konsumenten eindrucksvoll noch mehr Authentizität, Emotionen und Storytelling nahe bringen.

Die Möglichkeiten – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Wir haben verschiedenste Projekte realisiert. Hier ein paar Beispiele: Wir haben Sand aus der afrikanischen Savanne eingedruckt. Wir können das Etikett mit Metallpartikeln, wie Bronzestaub, veredeln. Für Fussballfans ist es möglich, dass wir den Rasen vom Meisterschaftsspiel auf dem Sektetikett verewigen. Manche Winzer lassen ihre Weine in Granitfässern gären und reifen – wir bringen den Granit auf das Etikett. Und wussten Sie, dass Ihr Erdbeersecco-Etikett duften kann?

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Die Herstellung – Handarbeit in der Druckerei

Viele Testphasen sind notwendig, bis das craftLABEL perfekt ist: Das Mischverhältnis zwischen Partikeln und Lack muss stimmen; die Transparenz passen, sodass man die Partikel auch sehen kann; und die Festigkeit auf dem Etikett muss garantiert sein. Erst danach werden die Partikel mit modernster Technologie auf das Papier aufgetragen. Das Verfahren funktioniert mit dem konventionellen Druckverfahren, sodass Reproduktionen in Großauflage möglich sind.