Eine Story von Michael Vetter

EcoLeaf
nachhaltige Druckveredelung

Eine Story von

Michael Vetter

Veröffentlicht

14. Jul 2021

KATEGORIE

Nachhaltigkeit

Lesezeit

3 Minuten

Die neue Technologie ecoLeaf hat das Potential, die Druck-Veredlung zu revolutionieren. Sie soll deutlich weniger Materialausschuss erzeugen und dadurch signifikant Müll reduzieren. Ein Meilenstein für Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit! Wir sind die weltweit erste Druckerei im Wein- und Spirituosensegment, welche ecoLeaf seit 2020 als Test-Anwender im Einsatz hat.

Nachhaltig – die Umwelt schonen

Die Druckveredlung mit Prägefolie ist heute die gängigste Methode für metallische Veredelungen, denn die dadurch erzeugten Lichtreflexe fallen im Regal auf und steigern die Verkaufschancen von Produkten nachweislich. Prägefolien sind große Kunststoffrollen, von denen mit Druck und Hitze metallische Formen auf das Material übertragen werden; wie Plätzchen aus einem Teig. Nur, dass man den restlichen „Teig“ nicht mehr verwenden kann. Die ecoLeaf-Technologie hingegen überträgt die Metallpigmente gezielt auf das Etikett. Kein Metallteilchen wird mehr verschwendet, alles wird benutzt. Zudem müssen für ecoLeaf keine aufwendigen Prägestempel mehr angefertigt werden.

Am Messestand von ecoLeaf stapelte sich ein 2,50 Meter hoher Berg an Prägefolie. Daneben ein kleines Glas Metallpigmente. So wenig Pigmente soll EcoLeaf für die gleiche Arbeit und Leistung benötigen. Ich war beeindruckt!

Michael Vetter

Betriebsleitung

ecoLEAF

Weniger Material-, Abfall-, Kosten- und Zeitaufwand

Revolutionär – eine Technologie aus Israel

Benny Landa, ein israelischer Unternehmer, gilt als der „Steve Jobs“ der Druckbranche. Er erfand die Technologie, auf der ecoLeaf basiert (welche damals noch einen anderen Namen trug) und stellte sie 2016 auf der Messe „drupa“ vor. Sie ist die Leitmesse der Druckbranche und findet alle vier Jahre in Düsseldorf statt. Vollherbst-Betriebsleiter Michael Vetter wurde damals auf ecoLeaf aufmerksam, erkannte ihren Wert und verfolgte gemeinsam mit Matthias Vollherbst aufmerksam ihre Entwicklung. Ganz am Anfang genügte die Qualität von ecoLeaf noch nicht deren Ansprüchen. „Aber, wenn alles so läuft, wie man sich das vorstellt, bedeutet ecoLaef für die Druckerei weniger Material-, Abfall-, Kosten- und Zeitaufwand. Diese Innovation möchten wir nun selbst in Endingen ausprobieren“, so Matthias Vollherbst.

Feine Details Feine Details Feine Details
 

Wir entschlossen uns 2020, ecoLeaf als weltweit erste Druckerei im Wein- und Spirituosensegment zu testen. Dabei sehen wir dieses Verfahren nicht als Verdrängung der traditionellen Methoden, sondern als zukunftsorientierte Ergänzung.

Michael Vetter

Betriebsleitung

Vielfältig – dem Kunden mehr Farben bieten

Zudem bietet ecoLeaf neue Möglichkeiten an metallischen Farben. Gerade in der Wein- und Genussbranche sind Gold- und Silbertöne sehr beliebt, vor allem für Schriftzüge, Wappen oder Verzierungen. Gold ist nicht gleich Gold, es gibt warme und kühlere Töne, ganz so wie beim Juwelier. Verschiedenste Goldtöne, aber auch andere ausgefallene Farben, können wir mit ecoLeaf nun anbieten – ohne Einschränkungen, wie Mindestmengen. Matthias Vollherbst: „Wir positionieren uns mit ecoLeaf bewusst im Premiumsegment und sind gespannt, welche neuen Horizonte damit erobert werden können. Noch ist ecoLeaf bei uns in der Testphase. Ab 2021 sollen die ersten Kundenprojekte starten.“

Weitere Infos zum Hersteller finden Sie hier


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Stefan Vollherbst

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